Schultaschen - schulzeug.info | Initiative Schule. Natürlich. Fair.
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Leg‘ dich ins Zeug!

Tornister, Ranzen, Tasche, Tonne, Sack und Pack…

 

Gerade in der Grundschulzeit wird die Schultasche multifunktional von unseren höchst kreativen Kindern genutzt.

Sie dient als Kletterhilfe, Torpfosten, Sitzgelegenheit, Abfalleimer, Wurf- oder Schleudergeschoss, Fundgrube und Schatzkiste für alle möglichen wertvollen und weniger wertvollen Gegenstände sowie manchmal sogar als Petrischale zur Vermehrung lebender Kulturen.

Spätestens nach einem Schuljahr entpuppt sich die Schultasche als wahre Wundertüte, die lang Vermisstes und Verlorengeglaubtes wieder zutage bringt.

Neben der eigentlichen Schultasche umfasst das übliche Taschen- bzw. Behälterrepertoire der Schulkinder auch noch einen Turnbeutel oder eine Sporttasche, eine Kunstmappe, ein Etui oder auch Mäppchen, eine Frühstücksdose und eine Getränkeflasche.

Allein die Vorstellung, welche zahlreichen originellen Ideen die Kinder neben dem dafür vorgesehenen Gebrauch auch noch für diese Gegenstände haben, setzt dann doch eine gewisse Stabilität voraus.

Somit hat Nachhaltigkeit auch unbedingt etwas mit Qualität, Haltbarkeit und Langlebigkeit zu tun.

 

Kinder…

 

…sind stolz, wenn sie ihre eigene richtige Schultasche bekommen.

…haben ziemlich genaue Vorstellungen, welche Farben, Motive und Designs für sie in Frage kommen

…vergleichen ihre Tasche natürlich auch mit den Schultaschen ihrer Freundinnen und Freunde.

…bevorzugen häufig Schultaschen-Sets, damit alles schön zusammenpasst.

 

Eltern…

 

…wollen den Bedürfnissen ihres Kindes gerecht werden.

…müssen ihr finanzielles Budget berücksichtigen.

…achten mehr auf Aspekte wie Ergonomie, Sicherheit und Qualität.

…bevorzugen Schultaschen-Designs, die etwas zeitloser sind und die gesamte Grundschulzeit attraktiv bleiben.

…fühlen sich auch den kritischen Blicken anderer Eltern ausgesetzt…

…und die Eltern, die sich mit unserer Webseite auseinandersetzen, legen auch zusätzlich noch Wert auf Nachhaltigkeit.

 

Kriterien

 

Gewicht und Bepackung

 

Handelsübliche Schultaschen wiegen zwischen 700g und 1500g.

      • Das Leergewicht sollte so gering wie möglich sein.
      • Das Füllgewicht sollte durch vernünftiges Packen auf das Notwendige reduziert werden.
      • Die Relation zum Körpergewicht sollte stimmen. Aktuellen Studien zufolge darf eine beladene Schultasche 15 – 20 % des Körpergewichts betragen!

Körpergewicht ≈ Taschengewicht (15% bis 20%)

20 kg ≈ 3,0 bis 4,0 kg

25 kg ≈ 3,75 bis 5,0 kg

30 kg ≈ 4,5 bis 6,0 kg

 

Volumen und Fächer

 

Das Volumen der meisten Schultaschen variiert zwischen 18 und 26 Litern.

      • Bei sorgfältiger Beladung reichen 18 Liter meistens aus.

Die Unterteilung durch Fächer und Seitentaschen ist bei fast allen Schultaschen vorhanden.

      • Fächer und Unterteilungen dienen dem Überblick.
      • Trennfächer ermöglichen das Trennen der Frühstücksdosen und Getränkeflaschen von den Lernmaterialien.
      • Sammelboxen für Hefte und Schnellhefter schützen zusätzlich empfindliche Lernmaterialien.
      • Seitentaschen sind für Getränkeflaschen der beste Platz.
      • Gemeinsames Packen und eine festgelegte Ordnung für die vielen Lernmaterialien, das Schreibzeug und die Frühstücksutensilien geben dem Kind einen Überblick und erleichtern das Ein- und Auspacken.

 

Ergonomie und Transport

 

Tornister, Rucksack oder Trolley? Viele Schultaschen verfügen mittlerweile über breite und gepolsterte Tragegurte und Rückenpolster. Es ist sehr empfehlenswert die Schultasche mit dem Kind in einem Fachgeschäft anzuprobieren. Dann wäre es natürlich auch fair, sie dort zu kaufen und die fachliche Beratung mitzubezahlen.

      • Breite Brust- und Hüftgurte verteilen das Gewicht besonders effizient.
      • Schultrolleys eignen sich bei besonders ebenen Schulwegen ohne/mit wenigen Barrieren gut, wiegen aber meistens auch etwas mehr.
      • Die beste Ausstattung bringt natürlich nichts, wenn die Schultasche falsch getragen wird.
      • Die Einstellungen der Brust- und Hüftgurte muss kinderleicht angepasst werden können.
      • Je nach Körperbau des Kindes eignen sich manche Modelle besser als andere.
      • Schwere Gegenstände wie Hefte und Bücher sollten hinten in die Schultasche verstaut werden, damit sie beim Tragen möglichst nah am Rücken platziert sind.
      • Die häufigsten Tragefehler entstehen durch das einseitige Tragen auf einer Schulter oder mit einer Hand sowie durch die Vernachlässigung, die Tragegurte festzuziehen.

 

Sicherheit durch Reflektoren

 

So gut wie alle Schultaschen sind mit Reflektoren an der Vorderseite und den Seiten ausgestattet. Insbesondere in der dunklen Jahreszeit tragen diese zu einer größeren Sicherheit im Straßenverkehr bei.

 

      • Auf Reflektoren an der Front und den Seiten sollte man unbedingt achten.
      • Zusätzlich ist das Tragen reflektierender Verkehrswesten sinnvoll.
      • DIN 58124 steht für besondere Sicherheitskriterien, die die Tasche erfüllen muss.

 

Stabilität und Schutz

 

Eine Schultasche muss viel aushalten und gleichzeitig das Schulzeug gut vor Schmutz, Feuchtigkeit und auch etwas gröberer bzw. unsanfterer Behandlung schützen.

 

      • Formstabilität und ein guter Stand der Tasche sind wichtig, wirken sich aber auch etwas auf das Leergewicht aus.
      • Widerstandsfähiges und wasserfestes Außenmaterial bieten einen guten Schutz.
      • Die Verschlüsse sollten hochwertig, robust und kinderleicht bedienbar sein.

 

Design und Motive

 

Gerade für die Kinder spielen das Design und das Motiv eine entscheidende Rolle und das wissen auch alle Schultaschen-Hersteller! Es gibt alles, was das Kinderherz begehrt. Jedoch bedeutet eine Schultasche in der Regel auch eine nicht unbedeutende Investition und sollte aus mehreren Gründen auch nicht jährlich gewechselt werden.

 

      • Grundsätzlich sind Farben, Formen und Muster langlebiger als die Motive der „Kindergartenhelden“.
      • Einige Schultaschen bieten wechselbare Vorrichtungen zum Ankletten, die die individuelle Gestaltung und ein Upgrade auf aktuelle Vorlieben ermöglichen.
      • Teilweise gibt es unterschiedliche Modelle im ähnlichen Design. Fachgeschäfte können bei der Entscheidung gut beraten. Dabei spielt der Körperbau des Kindes eine wichtige Rolle.
      • Neutralere Designs können später auch besser an Kinder weitergegeben werden.

 

Preis und Ausstattung

 

Die Anschaffungskosten für hoch- und neuwertige Schultaschen liegt je nach Zubehör und Ausstattung zwischen 100,- € und 300,- €. Diese recht große Investition lohnt sich, wenn das Kind lange Freude an der Schultasche hat.

 

      • Besonders gute und reduzierte Preise für Neuware erzielt man bei Auslaufmodellen aus dem Vorjahr oder kurz nach der Einschulungsphase.
      • Verwandte und Freunde könnten sich an den Kosten als Einschulungsgeschenk beteiligen.
      • Komplette Sets sind meistens preiswerter als der einzelne Erwerb des gesamten Zubehörs.
      • Wer aus finanziellen oder nachhaltigen Gründen auch gebrauchte Schultaschen in Betracht zieht, kann über Kleinanzeigen sehr günstig oder sogar gratis zu einer noch gut erhaltenen Tasche kommen.
      • Manche Schulen stellen für Bedürftige gespendete Taschen zur Verfügung.
      • Je früher man sich informiert und nach Angeboten sucht, desto größer ist die Chance eine schöne Tasche für wenig Geld zu bekommen.

 

Nachhaltigkeit

 

Nachhaltigkeit hat viele Aspekte.

 

      • Langlebigkeit durch gute Qualität und Stabilität sowie die Weitergabe oder Nutzung gut erhaltener, gebrauchter Schultaschen.
      • Ressourcen- und umweltschonend durch die Verwendung recycelter und recycelbarer Stoffe sowie emissionsarme Herstellungsprozesse.
      • Faire Arbeitsbedingungen in der Produktion.
      • Gesundheit durch die Verwendung unbedenklicher giftstofffreier Materialien.
      • Zertifizierungen helfen dem Verbraucher ein Produkt besser einzuschätzen.
      • Unsere Empfehlung:

 

          1. Auch gute gebrauchte Schultaschen in Erwägung ziehen.
          2. Gut erhaltene Schultaschen weitergeben.
          3. Auf Zertifizierungen bei einer Neuanschaffung achten.
          4. Sich mit den Herstellerangaben in Bezug auf Nachhaltigkeit kritisch auseinandersetzen.